Vision

„Wir müssen auf unsere Seele hören, wenn wir gesund werden wollen! Letztlich sind wir hier, weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt. Solange der Mensch sich nicht selbst in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet, ist er auf der Flucht. Solange er nicht zulässt, dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden, kann er weder sich selbst noch andere erkennen – er bleibt getrennt. Alles ist mit Allem verbunden.“

(Hildegard von Bingen)

Visionen sind Leitsterne, die uns eine Richtung geben. Auf die wir zugehen können. Das heisst, hier ist groß denken und vorstellen gefragt.

In meiner Vision ist uns allen bewusst, dass wir alle miteinander verbunden sind. Und wir spüren es auch in jedem Moment des Alltags. So werden Ausbeutung von Natur, Menschen und Tieren schwer möglich, das Mitgefühl und das Gefühl von Verbindung hindern uns daran.

Kinder werden überall in Sicherheit und Geborgenheit von starken, gesunden und zufriedenen Müttern geboren. Es ist genug für alle da, an Wasser, Nahrung, Unterkunft und Infrastruktur. Bildung ist ein für alle erreichbares Gut. Junge und alte Menschen werden darin unterstützt ihre Talente und Fähigkeiten zum Wohle aller zu entwickeln und einzusetzen.

Wir arbeiten alle gemeinsam an Lösungen, die für alle Beteiligten befriedigend sind. Wir denken auch an die kommenden Generationen dabei. Wirtschaft bedeutet einfach nur Austausch von Waren und Dienstleistungen, und dies auf eine umwelt- und menschenverträgliche Art und Weise. Synergien durch Kooperation und Co-Kreationen haben das Ellenbogenprinzip auf dem ganzen Planeten abgelöst.

Lösungen für den Umgang mit dem Müll der letzten 100 Jahre werden weltweit gesucht, gefunden, und umgesetzt.

Um all dies zu erreichen müssen wir zum Glück gar nicht alle erleuchtet sein. So wie ein Körper auch durch eine winzige, zum Beispiel homöopathische, Information zur Selbstheilung angeregt werden kann, so kann das auch für uns als Gesellschaft gelten. Es waren nie die Mehrheiten, die die Dinge verändert haben, es begann immer mit einer Minderheit.

Dieser Glaube gibt mir den Mut immer wieder mit an Lösungen zu arbeiten. An der Vernetzung der konstruktiven Knotenpunkte mitzuwirken. Und zur Heilung all der vielen Wunden beizutragen, die wir uns zugefügt haben, zum Beispiel mit universellen Aufstellungen.

Ich sehe all diese Orte und Menschen wie Lichtpunkte vor mir. Und sie verbinden sich immer mehr, vernetzen sich, stärken und ergänzen sich. Wir leben in einer Zeit in der immer mehr Menschen aufwachen und Verantwortung übernehmen. Wirklich etwas bewirken können wir nur gemeinsam. Lasst es uns tun! Und jeden Tag ein Schritt weiter in Richtung Vision gehen.

Was ist Deine Vision? Zu diesem Thema freue ich mich auch immer über Austausch mit anderen Menschen, die Dinge in die Hand nehmen oder nehmen wollen!