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3 Wege, die Angst vor der Angst zu verlieren

Als Spezialistin für Neuanfänge, privat wie im Business, kommt das Thema Angst in den Online Coaching Sessions, die ich gebe, häufig vor. Schließlich geht es immer um Weiterentwicklung und Potentialentfaltung, privat wie beruflich.

Neuland macht Angst, das ist in uns allen evolutionär angelegt! Neues auszuprobieren und die Komfortzone zu verlassen war nicht das tägliche Brot von unseren Vorfahren, deswegen sind wir alle konservativ veranlagt :-).

Die Angst, etwas zu tun. Angst, etwas Neues auszuprobieren. Angst, zu versagen. Mit Angst zu leben, ist also ganz normal.

Jedes Mal, wenn wir Neuland betreten, kommt auch gleich die Angst mit.

Viele warten nun ab, warten auf den Moment, indem die Angst weg ist, und sie nun endlich loslegen können.

Sorry, so funktioniert es nicht. Der Tag wird nicht kommen!

Ich habe heute eine unangenehme Wahrheit für dich: Die Angst wird nicht vergehen.

Jedenfalls nicht sofort.

Übung macht auch bei Angst die Meister Coachin oder Heilerin!

Oft müssen wir Angst erregenden neue Dinge öfter machen, bevor die Schweißausbrüche aufhören :-).

Du erinnerst selber sicher auch Situationen, die dir früher Angst gemacht haben, und die du jetzt routiniert meisterst.

Z.b. vor anderen Menschen sprechen, eine Heilbehandlung oder eine Coaching Session geben, live gehen oder Videos veröffentlichen.

Die gute Nachricht ist also, dass die Angst vergeht, wenn wir sie immer wieder mitnehmen und immer wieder machen, was uns Angst macht.

Wenn du wie ich auf dem ständigen Pfad der Weiterentwicklung wirst bist, wirst du allerdings immer wieder neue Ängste kennenlernen, oder Neuauflagen von alten Ängsten. Das lohnt sich also, sich mit deinen Ängsten anzufreunden.

Warum wir Angst nicht fühlen wollen

Warum ist es so schwer, verbunden mit unseren Ängsten zu sein, und dann den nächsten Schritt in #neuland zu gehen?

Weil wir die Angst gar nicht fühlen wollen! Und das ist meistens auch noch unbewusst…

Das ist sehr verständlich, denn wir leben in einer kopfgesteuerten Kultur.

Sich auf seine Gefühle zu verlassen und sie zu zeigen, ist etwas, mit dem jedes Kind geboren wird. Spätestens in der Schule wird das aberzogen.

Kein Wunder, dass die eigene Angst nicht gern gefühlt wird, wir haben keine Übung darin!

Stattdessen haben wir jede Menge Schutzschichten.

Um all die unangenehme Dinge nicht fühlen zu müssen, haben wir Schutzschichten aufgebaut.

Die oberste Schutzschicht ist bei vielen der sogenannte “fight, flight or freeze” Mechanismus.

Das ist eine gesunde Reaktion auf eine akute Gefahr, die wir evolutionär mitbekommen haben.

Wenn wir in Gefahr sind, oder glauben es zu sein, gehen wir automatisch in Flucht, Kampf oder Erstarrung!

In traumatischen Situationen, vor allem wenn die Situation nicht aufgefangen und verarbeitet wird,  bleibt der Stress dann oft im Körper stecken. Und das bildet dann die Schutzschicht, die uns von unseren tieferen Gefühlen trennt.

Diese früher gute und hilfreiche Strategie wird jetzt, für uns als Erwachsene, ein Problem. Diese Schutzschichten verhindern nämlich nicht nur das Fühlen unangenehmer Gefühle.

Sie verhindern auch, dass wir voll in unsere Kraft und Macht gehen! Das geht nur, wenn wir unsere Ängste händeln können.

Drei Wege, mit deinen Ängsten konstruktiv umzugehen

Es lohnt sich nicht darauf zu warten, dass die Angst weggeht. Sie wird nicht gehen, sorry.

Wie konkret nehmen wir jetzt unsere Angst an die Hand, oder sogar in unser Herz, und gehen mit ihr zusammen los?

Hier sind meine 3 Lieblingsmethoden:

1. Verbinde dich mit deinem inneren Kind

Dein inneres Kind weiß genau, wovor du Angst hast, auch wenn du es nicht bewusst spürst.

Hier sitzt die Angst meistens! Wenn ich erkenne, wie alt ist das Kind ist und was es braucht, um sich sicher zu fühlen, kann die Erwachsene mit dem inneren Kind im Herzen weitergehen. Es gibt tausende innere Kind Übungen auf YouTube, ich habe meine Lieblingsvariante, in der ich mein wahres Selbst mit ins Spiel bringe. Diese Übung war für mich ein totaler Gamechanger, und ich teile sie mit allen meinen Kundinnen.

2. EFT, auch tapping genannt

So kannst du dich in nur fünf bis zehn Minuten selber beruhigen und viel klarer werden kannst über alle deine Gedanken, Gefühle und Körperwahrnehmungen. Der fight or flight Reflex wird durch tapping auch auf einfache und effektive Art &Weise abgebaut.

Das mache ich z.b. regelmäßig bevor ich Videos aufnehmen oder Interviews gebe. Hier ist der Link zu meinem zurzeit noch kostenfreien Onlinekurs “Die Kraft in dir”, in dem du tapping lernen kannst.

3. Familienaufstellung

Wenn die ersten zwei Methoden nichts nützen, dann ist es vielleicht gar nicht deine Angst!

Die eigenen Ängste zu tragen ist mit ein bisschen Übung relativ einfach, Ängste aus dem Familiensystem, die wir unbewusst übernehmen, sind viel schwerer zu tragen, und halten uns sehr viel hartnäckiger dort fest, wo wir sind. Ich arbeite sehr gerne mit Familienaufstellungen, wenn dies der Fall sein sollte, und das geht auch sehr gut online.

Hier findest du den Link zu einem früheren Blogartikel von mir über systemische Aufstellungen, wenn du darüber mehr erfahren möchtest.

Lerne meine Nr. 1 im Alltag zum praktischen und effizienten zum Umgang mit Ängsten

Meine Nr. 1 ist definitiv das tapping, nichts geht so schnell und effektiv, egal wie es dir geht.

Lerne deine Angst zu halten, dann kann dich nichts mehr aufhalten!

In meinem jetzt noch kostenfreiem Kurs “Die Kraft in Dir” kannst du das schnell und einfach lernen.

Mit Übungen, die schon viele Leben nachhaltig verändert haben. Mache jetzt den Kurs!

Ich freue mich auf deine Erfolgsgeschichte.

Deine Nilufar

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