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88 Fun Facts über mich

Hier kommt mehr über den Menschen Nilufar, hinter der Expertin für Neuanfänge und Umsetzungsfreude. Wenn du mich schnell kennenlernen willst, bist du hier richtig! Sex, drugs and Rock ’n’ Roll habe ich ausgelassen, das gibt es erst, wenn wir uns besser kennenlernen ☺️.

Anlass für die Fun Facts war die neue “über mich” Seite

Anlass für diese Aufzählung ist meine neue über mich Seite, die ich gerade veröffentlicht habe. Was mir dabei nicht leicht fiel war, den Blick hinter die Kulissen zu gewähren. Lustangst. Ich habe einige schräge Seiten, was werden die Menschen bloß denken? Der Abschnitt „Kurioses über mich“ auf der über mich Seite hat mich gereizt und gefordert!

Um in den Flow zu kommen, und dann die Favoriten herauspicken zu können, habe ich alles gesammelt, was mir Kurioses einfällt über mich. Meine aktuellen Favoriten sind auf der über mich Seite gelandet. Hier kommt die ganze Sammlung 🥰.

Hier kommt die Fun Facts Sammlung:

1. Meine deutsche Familie hat einen norddeutschen und einen schwäbischen Zweig. Ich verstehe schwäbisch sehr viel besser als die Durchschnitts Hamburgerin, sprechen kann ich nur einzelne Wörter aus dem Schwobaländle.

2. Singen tue ich immer gerne, unter der Dusche, beim Fahrradfahren, beim Abwaschen, einfach so, mit anderen zusammen. Mantren, Pop, A Capella, Folk. Nur mit Country kann ich nichts anfangen :-).

3. Ich liebe Donner, Blitz und Sturm, wenn ich mich dabei warm und gemütlich einmummeln kann.

4. Über 30 Länder habe ich bisher bereist. Damit meine ich keine Flughafenaufenthalte. Ich war noch nie in Südamerika, Nordpol und Südpol fehlen auch noch. Viel von Asien wartet noch auf mich. Das erste Mal alleine unterwegs war ich 2007 auf Island. Seitdem reise ich gerne allein, weil die Erlebnisse so viel intensiver sind.

5. In 7 Ländern habe ich 3 Monate oder länger gelebt. Iran, Deutschland, Frankreich, Australien, Dänemark, Spanien, und Griechenland.

6. Rückwärts einparken kann ich easy und auf den Zentimeter genau, jahrelange Übung mehrmals am Tag in Hamburg – Altona und Eimsbüttel 😎.

7. Ich muss alles ausprobieren, auch bei Frisuren. Von Glatze bis Dreadlocks war alles schon mal da. Die Dreadlocks kamen ab, als ein Klumpen am Hinterkopf immer dicker, und damit unbequem wurde. Die Glatze war zu kalt, obwohl es Hochsommer war. Auch nach Wochen brauchte ich ein Tuch auf dem Kopf. Die 2 cm Länge danach hielt länger, der Mon Chi Chi Look gefiel mir.

8. Seit ich viel außerhalb Deutschlands bin, ist Niederegger Marzipan eine Delikatesse im Weihnachtspäckchen geworden. Woanders ist das Marzipan, wenn sie es denn überhaupt kennen, viel zu süß.

9. Mein schönstes Silvester hatte ich 2013 auf La Gomera: Tanzen, meditieren vor und beim Jahreswechsel, 10 Minuten Feuerwerk, schnell wieder Ruhe im Tal, weiter tanzen. Perfekt. Silvester 2020 / 2021 auf Kreta war auch fantastisch, mehr dazu im Jahresrückblick 2021.

10. Gelbe Sonnenbrillen mag ich lieber als schwarze, die Welt sieht dann wärmer aus.

Nilufar, mit ihrer gelben Sonnenbrille, und einem leicht verkrampften Lächeln ☺️. Gelb ist super für den Bildschirm, zum direkt in die Sonne gucken nicht geeignet.

11. Mein Meerschweinchen habe ich als Kind heiß geliebt, wir haben uns viel unterhalten in seiner pfeifenden Sprache.

12. Selbstversorgung war mal ein großes Ideal von mir, deswegen habe ich mit Anfang 20 in einigen Gewerken gearbeitet, und habe meinen eigenen Bauwagen ausgebaut. Auf Reisen habe ich gerne auf Bauernhöfen und in spannenden Projekten mitgearbeitet, um Land und Leute kennenzulernen.

13. Ich kann gut mit Gangschaltung Auto fahren, Automatik ist mir ein Graus. Die Umweltschützerin in mir wollte erst nicht mal Auto fahren lernen, in der Großstadt brauchte ich keins. Später brauchte ich jahrelang mein Auto jeden Tag. Um mit mehreren Taschen im Kofferraum viele Haushalte in diversesten Stadtteilen Hamburgs besuchen zu können.

14. Mein größter Luxus: ich schlafe seit Jahren ohne Wecker. Mal wache ich im Dunkeln auf, meistens im Morgengrauen. Wenn ich mal schlecht schlafe, kann ich es sofort aufholen. Dann ist es eben schon hell, wenn ich aufwache. Das ist nach vielen Jahre des Schlafmangels einfach die wichtigste Grundlage für einen schönen Tag.

15. Wenn ich Kleidung liebe, dann trage ich sie wie eine zweite Haut, bis flicken nicht mehr geht und sie wirklich kaputt getragen ist.

16. Ich bin eine ewige Lernende, regelmäßig stößt das Finanzamt auf Weiterbildungskosten, die den Durchschnitt sprengen. Die Zertifikate von 2004 bis 2020 haben 3 große Ordner gebraucht.

17. Ein neues Instrument nach den geliebten Blockflöten zu wählen war schwer, ich liebe so viele. Es wurde dann die Oboe. Später habe ich es mit einer Gitarre versucht, um mich beim Singen begleiten zu können. Versucht ist der richtige Ausdruck, ich wurde nie richtig flüssig im Akkorde wechseln und gab auf. Kojis, Klangschalen und eine Kalimba sind jetzt Teil meiner Arbeit bei offline Begegnungen.

18. Seit Jahren träume ich von Hawaii, 2020 war der Flug gebucht und wurde storniert wegen der Pandemie. Jetzt warte ich wieder, mal sehen, wann die Einreise in die USA auch ohne Impfung geht.

19. Seit ich auf Kreta öfter mit dem Auto die weißen Berge hoch- und runtergefahren bin, kann ich Flachlandkind jetzt auch entspannt in den Bergen Auto fahren.

20. Alkohol verschafft mir schlaflose Nächte und versaut meine Meditationserfahrungen über mehrere Tage. Deswegen trinke ich sehr selten Alkohol jeder Art.

Nilufar versorgt zwei Lämmer, es wurden dann sogar noch drei.

21. Es gibt so viele Yoga Arten, viele habe ich ausprobiert im Laufe der Jahre. Zu Hause bin ich immer wieder bei meinen Anfängen, im integralen Yoga nach Sivananda. Außerdem liebe ich Yin Yoga & die Sauna Variante. Vinyasa ist mir meistens zu anstrengend :-).

22. Einmal habe ich als Beleg-Hebamme Celebreties betreut. Es war lustig den Tag im Kreißsaal (“War das Smudo? War das Smudo? War das Smudo?”)

23. Als Kind habe ich “Otto” im Restaurant meiner Eltern getroffen, und habe mit meinem Bruder zusammen enthusiastisch eine Szene von ihm für ihn gespielt. Er war sehr freundlich zu uns.

24. “Nilufar fragt zu viel” war das erste Feedback aus dem Kreißsaal in meiner Ausbildung zur Hebamme. Ich bin immer noch so, muss alles ganz genau wissen und verstehen, und kritisch hinterfragen. Und gleichzeitig nehme ich meine “think box” da oben nicht mehr so ernst wie früher :-).

25. Mit 16 wollte ich so gerne für ein Jahr nach Neuseeland, ich wollte raus! Stattdessen wurden es drei Monate in Frankreich, und später drei Monate in Australien. Das war erst der Anfang meiner Reiselust. Neuseeland wartet immer noch.

26. Generell bin ich ein Bücherwurm. Ich liebe Bücher für Teenager, zum Beispiel von Philip Pulman “his dark Materials”, oder Bücher von Kerstin Gier. Jahrelang habe ich nur Sachbücher gelesen, als Kind und jetzt auch wieder, ist es auch Unterhaltung.

27. Wenn Besuch nach Hamburg kommt und eine Hamburg Tour ansteht, ist das Fahren mit den Barkassen des ÖPNV im Hamburger Hafen ein Muss. Genauso ein Fischbrötchen bei Nuggys am Museumshafen.

28. Eine Freundin meinte mal, wer acht Sprachen gleichzeitig fließend beherrscht, kommt in einen anderen Bewusstseinszustand. Glaube ich sofort, die Idee fasziniert mich. Mal sehen, ob ich das erleben werde. Ich träume von einer internationalen Gemeinschaft, da könnte das möglich werden.

29. Meine veganen Jahre begannen schon Ende der 90er, als die große Mehrheit das noch für total verrückt und gefährlich hielt. Aus dieser veganen Zeit kommt meine Liebe zu Vitam R, Nüssen und Nussmusen aller Art. Vitam R spaltet die Menschen, zwischen hassen und lieben gibt es nichts. Ich liebe es.

30. Auszumisten kann ich gut, ich liebe das Endergebnis, die Klarheit und Leichtigkeit, das Freiheitsgefühl, das dann kommt. Als Mitglied des Hamburger Tauschrings habe ich regelmäßig anderen geholfen, ihren Keller zu entrümpeln.

Wie fast jedes Hamburger Kind fahre ich gerne Fahrrad. Mein Drahtesel ist wie früher nur für das Flachland ausgerüstet.

31. Silvester 2000 war Schluss mit vegan: Ein Roastbeef war auf einmal so attraktiv, dass ich es einfach essen musste. Danach gab es alle paar Monate mal Fleisch und wieder mehr vegetarisch. Ich habe nie richtig gelernt, mit Fleisch oder Fisch zu kochen, deswegen gibt es das auch jetzt meistens auswärts.

32. Ich bin sehr nah am Wasser gebaut, beim Lesen, Fernsehen, im Kontakt mit anderen, egal ob aus Freude oder Trauer, ich bin ganz schnell zu Tränen gerührt. Das war mir früher peinlich, jetzt sehe ich es als eine Stärke von mir.

33. Wie fast jedes Hamburger Kind fahre ich gerne Fahrrad. Mein Drahtesel ist wie früher nur für das Flachland ausgerüstet. Der kleinste Hügel lässt mich schnaufen. Berge gehe ich gerne hoch, Schritt für Schritt. Hoch radeln ist nicht meins.

34. Als Kind wollte ich Musikerin werden. Eine Leidenschaft fürs Singen gibt es jetzt noch ☀️.

35. Meine Eltern hatten das Thema Religion in unserer Erziehung einfach ausgeklammert. Ich bin ein nicht getauftes Heidenkind und froh drum. Religion ist für mich passé, ich brauche keine Vermittler, um für mich eine Verbindung zum Göttlichen zu schaffen.

36. Ich bin mit einer sehr feinen Nase gesegnet, mit Gerüchen kannst du mich leicht faszinieren, egal ob im Essen, in der Natur, oder mit ätherischen Ölen. Rose und Bergamot sind als meine Lieblinge immer im Gepäck.

37. Als Kind habe ich einmal in einem Restaurant so begeistert erzählt, wie lecker es ist, dass es meinem Vater peinlich wurde. Die Begeisterung für gutes Essen ist immer noch da, begeistert über Essen reden kann ich auch jetzt noch.

38. In der Schule war jedes Fach spannend außer Sport, da habe ich mich unwohl gefühlt, vor allem bei Leichtathletik.

39. Das erste Mal so richtig wohlgefühlt in meinem Körper habe ich mich beim Skifahren: Das war wie fliegen! Da war ich auf einmal auch gut, und fühlte mich wohl mit den Bewegungen.

40. Mein Klamottenstil ist bequem und farbenfroh. Das ist mir immer wichtiger als businesslike oder elegant. Schwarz gibt es nur wenig.

Nilufar mit rosa Schal und Blume des Lebens Oberteil. Teil der Lieblingskleidung der letzten Jahre.

41. Ich liebe Zahlen, besonders die 3,5, 8 & 12. Numerologie war auch mal ein Hobby. Früher konnte ich alle wichtigen Telefonnummern auswendig, jetzt im Handyzeitalter nur noch wenige, viele von den alten immer noch.

42. Als Kind habe ich Steine gesammelt, Amethysten & Bernsteinaugen fand ich besonders anziehend. Heute liebe ich Steine aller Art immer noch, meine Lieblinge wandelten sich durch die Jahre. Gerade trage ich viel Granat und Jade als Armband.

43. In der Schule habe ich sehr gerne Theater gespielt, in Dänemark habe ich es mir mal drei Monate intensiv am Stück gegönnt.

44. 1996 bin ich zwei Monate durch Spanien und Portugal getrampt. Auf dem Rückweg nach Hause wurde es schwer, über 48 h bei Barcelona auf der Straße hat uns an den Rand eines Nervenzusammenbruchs gebracht…ab Frankreich haben wir dann die Bahn genommen.

45. Ich lache gerne, viel und laut. Am liebsten zusammen. Auch oft über Dinge, die viele nicht verstehen.

46. Seit ich mal in Dänemark gelebt habe, liebe ich Lakritz und Schokolade in Kombination.

47. Ich kann mir Namen nur ganz langsam merken, es braucht viele Wiederholungen. Dafür erinnere ich Geschichten und Umstände über Jahrzehnte, auch wenn wir uns nur einmal auf einer Party unterhalten haben, ich erinnere das noch Jahre später mit allen Details!

48. Ich bin Queen Fan, durch alle Jahrzehnte ist diese Band spannend bis fantastisch. Gerade die große Bandbreite an Stilen fasziniert mich. Freddy Mercuries Stimme ist ein Traum (noch ein Iraner), und wer sonst hat noch mehr als 4 Oktaven an Stimmweite? Google sagt Axl Rose, aber dessen Stimme berührt mich nicht so sehr.

49. Schokolade mag ich am liebsten roh und zuckerarm. Rohkakao ist Bestandteil meiner Alltagsküche.

50. Meine persische Familie kommt aus Teheran (Opa) und aus Isfahan (Oma). Bis auf einen Onkel am kaspischen Meer ist alle nähere Familie jetzt im Ausland. Sie sind verteilt auf Deutschland, Frankreich und die USA.

Seerose auf dem Wasser. Nilufar bedeutet Seerose.

51. Der Name Nilufar bedeutet Seerose. Ein ganzer normaler Vorname im Iran, da bin ich geboren. Und meine Eltern hatten damals nicht vor, nach Deutschland zurückzugehen. Also bekamen die Kinder ganz normale iranische Namen. Mit dem Namen Nilufar im Gepäck muss ich mit Fremden nicht übers Wetter reden. Ich werde immer gefragt, was das für ein Name ist, was er bedeutet, ob meine Eltern Hippies waren- nein 😂. Nilufar ist im Iran nicht der häufigste Name, aber auch nicht exotisch wie in Europa. Hier gibt es ja auch Rose, Heide, Jasmin usw. als Mädchennamen.

52. Meine bucket list ist schon ganz schön abgearbeitet. Was noch fehlt: ein riesiges Gesundheitsnetzwerk aufbauen, eine Stiftung zur Förderung der Geburtshilfe, und in einem Projekt mit Selbstversorgung und Seminarhaus leben.

53. Ein paar Jahre hatte ich Gesangsunterricht, das war mein einziges Bonbon für mich selbst im voll ausgebuchten Hebammen Alltag, immer mittwochmorgens, in der Mitte der Woche ☺️.

54. Mit dem Nachnamen Zand komme ich bei Listen meistens zuletzt, es sei denn ein Ziegler ist dabei :-).

55. Ich liebe Schafe, habe auch Schafe gehütet, als Teenager im Umweltzentrum Karlshöhe in Hamburg, und in 2022 auf Kreta für einen Nachbarn.

56. Science Fiction und Mittelaltergeschichten mag ich, und generell Bücher, die mehrere Generationen und Jahrhunderte abdecken, wie zum Beispiel LOT oder die Säulen der Erde von Ken Folett, der Medicus von Noah Gordon.

57. Game of Thrones finde ich überraschend gut trotz Brutalität, ich liebe die Vielschichtigkeit der Charaktere, die Musik (Iraner) und Szenerien. Die Schauspieler sind gut, vor allem Peter Dinklage, und wie sich die Charaktere generell entwickeln im Lauf der Serie in immer mehr Vielschichtigkeit hinein gefällt mir. Außerdem liebe ich Drachen, die Energie ist so wichtig für mich :-).

58. Ich habe 2006 aufgehört zu rauchen. Ich saß auf meinem Balkon, und rauchte eine Zigarette als Belohnung, und merkte auf einmal wie absurd das ist, mich mit Vergiftung zu belohnen. Es war vorbei, ohne Schmachter. Auch davor war ich schon Frischluftfanatikerin und habe immer nur draußen geraucht. Jetzt atme ich einfach nur ohne zu rauchen und genieße das.

59. Yoga kam zu mir als ich Teenager war, eine Rettung in vieler Hinsicht: Kopfschmerzen weg, mehr Körpergefühl und Selbstbewusstsein. Das Erwachen von Hellsinnen, was damit verbunden war, zum Beispiel sehr unwahrscheinliche Träume, die wahr wurden, fand ich damals verstörend.

60. Ich liebe den Kopfstand und Vorwärtsbeugen aller Art, der Schulterstand ist immer wieder eine Herausforderung.

Singende Frau mit Kolibri, Symbolbild für die Lebensfreude, die mir singen schenkt.

71. Auberginen, besser sämtliche Gerichte mit Auberginen, werden von mir gierig verschlungen. Vielleicht esse ich deswegen so gerne persisch, indisch und griechisch? Als Kind fand ich deutsches Essen langweilig bis furchtbar, z.B. Kassler mit Grünkohl, Kartoffeln und Kochwurst, brrrr. Heute genieße ich auch mal die früher doofen deutschen Kartoffeln als Pellkartoffeln mit Quark.

72. Mehrere Jahre habe ich im Bauwagen gewohnt, voll in der Natur, mit Gemeinschaftsanschluss und so günstig, dass ich mit einer 20 Stunden Anstellung in einer Tischlerei noch Ersparnisse aufbauen konnte.

73. Ich liebe es Holz zu hacken, und mit Holz zu heizen. Die Art der Wärme liebe ich, in die Flammen sehen zu können ist Luxus pur.

74. Habe mal als Tischlerei Gehilfin in einer Tischlerei gearbeitet, wurde dann nicht Tischlerin. Die Gesellen hatten für meinen Geschmack zu wenige Fingerkuppen, und auf Dauer wäre es mir auch langweilig geworden.

75. Auf Reisen habe ich immer gerne gewooft: So habe auf Bauernhöfen in Deutschland, Österreich, Spanien und Griechenland mitgearbeitet. WWOOF war eine Abkürzung für “willing workers on organic farms”. 1996 gab es ein Heft für 20 Mark zu kaufen, mit allen Adressen weltweit oder für Europa. Heute hat jedes Land seine eigene Webseite.

76. Ein Highlight war in 1996 ein veganer Bauernhof in der Nähe von Linz, bei dem ich nur 2 Wochen mitgearbeitet habe. Das war eine spannende Erfahrung, Kupfer statt Eisenwerkzeuge, Kompostklo, das professionell zu Dünger verarbeitet wurde, Himbeeren als Einnahmequelle fand ich toll.

77. Ich liebe Himbeeren, und auch Brombeeren, Erdbeeren, ach: Ich liebe Beeren. Auch die säuerlichen Berberitzen, die in der persischen Küche zu Hause sind. Himbeeren sind Teil meines 7. Himmels.

78. Meine materiellen Besitztümer kann ich auf unter neun Kubikmeter zusammenbringen. Das weiß ich so genau, weil ich in 2020 fast alles verschenkt, verliehen und verkauft habe, und nur ganz wenig eingelagert ist.

79. Mein Heimathafen ist Hamburg, auch wenn es mich immer wieder woanders hinlockt, und der Winter hier definitiv zu lang ist. In Hamburg bin ich zur Schule gegangen, hier habe ich mich als Hebamme in 2005 selbstständig gemacht. In Hamburg habe ich trotz aller Reisen und Auslandsaufenthalte bisher am längsten gelebt, am Stück und immer wieder.

Heimathafen Hamburg, hier der Blick auf die Außenalster und den Fernsehturm. Hier habe ich segeln gelernt.

80. Ich liebe es zu Segeln, einen Sommer lang war ich 2009 auf Traditionsschiffen auf der Ostsee unterwegs als Bootsfrau. Vor allem auf der Pippilotta und Gastweise auf der Roald Amundsen.

81. Ein alter Traum von mir war eine Atlantiküberquerung. Das habe ich im März 2010 auf einem 12 m langen Katamaran getan. Es war das Ende meiner 15-monatigen “Weltreise” 2009 /2010. Da war ich viel langsamer unterwegs als gedacht. Von Europa bis Martinique kam ich damals. Dort, nach der Atlantiküberquerung, hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben Heimweh und bin nach Hause geflogen. Seit der Atlantik Erfahrung finde ich Küstensegeln wieder spannender.

82. Acht Sprachen habe ich gelernt, 5 davon konnte ich davon mal fließend, nie alle gleichzeitig.

83. Darin sind nicht meine 3 Monate Chinesisch-Unterricht in Adelaide / Australien enthalten. ” Ni Hao” (Hallo) ist das Einzige, was davon geblieben ist, damals ging auch “Happy Birthday” auf Chinesisch :-).

84. Wenn ich irgendwie kann, lese ich Bücher im Original. Übersetzungen finde ich farblos im Vergleich. Ebenso mit Filmen, Übersetzer Stimmen sind mir ein Graus, da nehme ich lieber Untertitel, selbst auf Chinesisch.

85. Als Kind und auch noch Teenager habe ich leidenschaftlich gerne Blockflöte gespielt. Später neben Barock und Klassik auch Jazz. Die jazz Phase hielt nicht lange an, denn mit 13 wurde ich so oft gehänselt, dass ich noch Blockflöte spiele, dass ich das Instrument gewechselt habe.

86. Das Impostor Syndrom hätte für mich erfunden werden müssen. Zum Glück bin ich ja nicht alleine damit, und aufhalten lasse ich mich davon auch nicht.

Superfrau mit ihrem Mantel. Der auch eine Decke zum Ausruhen oder Verstecken sein kann. Da finde ich mich wieder :-).

87. Wassersportarten in allen Formen liebe ich, schnorcheln, tauchen, schwimmen, segeln. Tauchen ist fantastisch, die Abenteurerin und der Fisch in mir (Sternzeichen) lieben es besonders tief zu tauchen, in Strömungs-Tauchgängen davon gerissen zu werden, oder Nachts zu tauchen und immer wieder gucken zu müssen, wo oben und unten ist. Kein Wunder, dass ich meine intensiven Einzel Sessions mit Kundinnen auch “deep dives” nenne :-). Schnorcheln ist die friedliche Variante davon, und so viel leiser ohne das Atemgeräusch.

88. Ich kann weder stricken noch häkeln. Dabei finde ich selbstgestrickte Socken super! Da geht es mir wie Dumbledore: Es dürfen mir gerne mehr Menschen Socken statt Bücher schenken.

Was magst du der Welt von dir zeigen?

Ich weiß, dass es wichtig ist als Expertin UND als Mensch sichtbar zu sein. Deswegen bin ich hier mutig und zeige mich.

Wie sehr zeigst du deinen Expertenstatus, wie viel zeigst du dich als Mensch? Beides ist im Gesundheitswesen oder Sozialwesen nicht wirklich nötig. Deine Qualifikation hast du mit der “Erlaubnis zur Führung einer Berufsbezeichnung”, die geschützt ist, wie Arzt oder Hebamme.

Und dich als Mensch zeigen reicht dort mit dem Offensichtlichen: Wo wir wohnen, das Alter, der Personenstand, ob wir Kinder haben oder nicht, wie wir uns kleiden und sprechen, das reicht schon aus, damit Kunden sich für oder gegen uns entschieden.

Wenn wir aus dem Gesundheits- oder Sozialwesen gekommen, sind wir es gewohnt, als Dienstleister zur Verfügung zu stehen, und mit wenig Aufwand gebucht zu werden. Ein paar Einträge in entsprechende Listen und ein paar Empfehlungen reichen völlig aus.

In der freien Marktwirtschaft, in einem Sektor wie Coaching, wo die Angebote reichhaltig sind, reicht das nicht, um Vertrauen zu gewinnen. Das musste ich erstmal verstehen! Dabei finde ich es wunderbar. Wir sind alle so vielfältig, und wenn es um intime Themen geht, muss es einfach auch sehr gut passen, und nicht nur irgendwie.

Durch die Verfügbarkeit online ist die ganze Welt erreichbar, und das finde ich Kosmopolitin fantastisch. Wie geht es dir mit der Vielfalt online? Wie einfach findest du es, dich zu zeigen? Für mich ist es immer wieder ein Schritt raus aus meiner Komfortzone, den ich gerne mache ☺️. Falls es dir schwerfällt und du nicht richtig weißt, woran das liegt, kannst du gerne in mein Live Webinar “Vom Zweifel zur Umsetzung” kommen. Da erkläre ich unter anderem, was es braucht, um den Mut zu haben sich mehr zu zeigen.

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4 Kommentare

  • Liebe Nilufar, wow, was für ein tolles Leben du bis jetzt gelebt hast. Ich bin schon gespannt, wie du dein bucket list ergänzen und vervollständigen wirst. Richtig toll und danke, dass du das mit uns geteilt hast!

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    • Danke für dein Feedback, liebe Natalia! Eine Motivation dafür, mein Leben so gut es geht auszukosten, war sicher der frühe Tod meines Vaters. Mein Vater ist mit 49 Jahren gestorben, deswegen bin ich mir meiner Sterblichkeit sehr bewusst, und verschiebe nichts auf die Rente.

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  • Liebe Nilufar,
    Schöne Funfacts!!!
    Nr. 4 inspiriert mich. Ich reise zwar gerne, aber das mit dem „alleine-Tun“ muss ich noch ausprobieren.
    Nr. 7 ist sehr lustig.
    Den Tipp mit dem Marzipan als Mitbringsel in Nr. 8 werde ich mir merken.
    Einen kleinen Tipp würde ich dir gerne wegen der gelben Brille geben… die spiegelt und man sieht deine strahlenden Augen kaum.
    Nr. 12 ist großartig. Meine beiden Schwestern und ich haben, als mein Vater, er war Bauunternehmer unser Haus gebaut hat, immer aus den umherliegenden Steinen eigene Häuser gebaut.
    Und zum Schluss lass mich dir sagen, dass die „Lämmle“ soooo süß sind.
    Danke auch für deine Inspiration gestern. Ich habe sie noch etwas abgewandelt.

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    • Liebe Karin, das ist ja großartig zu lesen, welche Punkte dich wie berührt haben, ich danke dir für das Feedback! Zum Thema Häuser bauen: Ich würde total gerne auch mal bei einem Stroh / Lehmbau mitmachen. Und einen Ofen bauen :-). LG!

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